Pfarrei St. Anna

Katholische Kirche in Schwerin, Rehna und Gadebusch


Kloster Maria Frieden

Die Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens

Seit 1922 wirken die ersten Missionsschwestern Mariens in Mecklenburg und seit 1939 auch in Schwerin in der Klosterstraße. Schwerin ist über Jahrzehnte für die Ordensgemeinschaft ein besonder zentraler Punkt gewesen. Hier befand sich in der DDR-Zeit das Noviziat und der Amtsitz der Regionaloberin, sie war die beauftragte Vertreterin der Generaloberin für die Region Mecklenburg, denn die innerdeutsche Grenze hatte auch eine Trennung für die Ordensgemeinschaft zur Folge.

Am 30.September 1983 wurde ein neues Regionalhaus auf dem Großen Dreesch den Schwestern übergeben. Im Zusammenhang mit dem Bau des Gemeindezentrum St. Andreas war auch das neue Regionalhaus entstanden. Am 14. Oktober  wurde das neue Haus in der Galileo-Galilei-Str. 24 seinen neuen Aufgaben übergeben. Hier hatte die Regionaloberin ihren Sitz und auch das Noviziat hatte hier seinen Ort.

 

 Konvent im Kloster Maria Frieden

Heute lebt hier ein Konvent mit fümf Schwestern.

In der Pfarrei sind wir mit einer  konkreten Aufgaben in der St. Andreas Kirchen engagiert:Hier versorgt eine Schwester den Sakristeidienst und Blumenschmuck in der Kirche. Sonst versuchen wir, so weit es uns möglich ist, die Anliegen der Gemeinde St. Andreas durch kleine Dienste zu unterstützen. 

 

 

Aus der Geschichte unserer Ordensgemeinschaft

Junge Frauen, die sich als Postulantinnen und Novizinnen bei den „Maristen-Missionsschwestern" in Lyon/Frankreich aufhalten, um sich auf ihre Missionstätigkeit für die Inselwelt Ozeaniens vorzubereiten, werden nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wegen ihrer deutschen Staatsangehörigkeit interniert und müssen eine harte Gefangenschaft durchstehen. Im Januar 1915 werden sie aus der Gefangenschaft entlassen und kehren zunächst in ihre Elternhäuser zurück.
Auch nach Ende des ersten Weltkrieges bleiben alle Bemühungen um eine Rückkehr nach Lyon erfolglos.
So gründet Bischof Dr. Wilhelm Berning mit sechs dieser Frauen am 25. März 1920 eine neue Gemeinschaft, die sich für Diaspora- und Missionsaufgaben einsetzt.

Für die Neugründung erbittet sich Bischof Dr. Wilhelm Berning von der Kongregation der „Schwestern von der Göttlichen Vorsehung" aus Münster eine Generaloberin.
Bereits am 2. Januar 1922 wird in Graal-Müritz an der Ostsee die erste Niederlassung der Kongregation errichtet.
Im Jahr 1954 nehmen die ersten Schwestern die Tätigkeit in Bromma auf, einem Vorort von Stockholm, in Schweden.
Die erste außereuropäische Tätigkeit beginnt im Jahr 1956. Sechs Schwestern werden nach Brasilien ausgesandt und beginnen ihre Tätigkeit in der Stadt Maringá, im Staat Paraná.
Wie schon erwähnt wirken die ersten „Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens". seit 1922 in Mecklenburg und seit 1939 auch in Schwerin in der Klosterstraße.
Schwerin war über Jahrzehnte für die Ordensgemeinschaft ein besonders zentraler Ort. Hier befand sich in der DDR-Zeit das Noviziat und der Amtssitz der Regionaloberin. Sie war die beauftragte Vertreterin der Generaloberin für die Region Mecklenburg, denn die innerdeutsche Grenze hatte auch eine Trennung für die Ordensgemeinschaft zur Folge.
Am 30.September 1983 wurde ein neues Regionalhaus auf dem Großen Dreesch den Schwestern übergeben. Im Zusammenhang mit dem Bau des Gemeindezentrums
St. Andreas ist auch das neue Regionalhaus entstanden.
Hier hatte die Regionaloberin ihren Sitz und auch das Noviziat hatte hier seinen Ort.

 

 

Im Jahr 2020 wo wir unser 100jähriges Ordensjubiläum feiern konnten, sind in Mecklenburg noch zwei Konvente. Das ist der Konvent in Hagenow mit zwei Schwestern und in Schwerin der Konvent mit fünf Schwestern.

Wir Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens leben und wirken in Deutschland, Schweden, Brasilien und Paraguay.
Wir Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens leben in einer Gemeinschaft von Frauen, deren Alter, Herkunft und Nationalität unterschiedlich ist.
Was uns zusammenführt und eint, ist der Ruf in die Nachfolge Christi. Wir haben uns entschieden zu einem Leben in dieser Gemeinschaft, zu einem Leben nach den evangelischen Räten und zu einem Leben im tätigen Apostolat.
Wir Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens folgen dem Beispiel Mariens und ihrer Aufforderung: "Was ER euch sagt, das tut!" (Joh 2,5).
Wir möchten uns mit unserem ganzen Dasein dafür einsetzen, dass das Evangelium in den Herzen der Menschen Wurzeln schlägt und sich entfaltet. Es ist unser Anliegen, dass die Menschen zur Freiheit und Freude des Glaubens finden.

Für diesen Dienst bringen wir mit:
Unsere Berufung: sie ist ein Ergriffensein von Gott
und Sendung: ist unsere Antwort auf den Ruf, in dem jede einzelne Schwester ihr Leben und ihre Talente zur Verfügung stellt.
Für diesen Dienst bringen wir mit:
Unser Gemeinschaftsleben und unseren Glaubensweg. Unser Leben und Sein möchte Zeugnis geben von der Hoffnung, zu der wir alle berufen sind.
Für diesen Dienst bringen wir mit:
Unsere Spiritualität und den Dienst des Gebetes. Dadurch lassen wir uns hineinnehmen in das Werk der Erlösung Jesu, das allen Menschen gilt. In Stille, Sammlung und im Gebet richten wir uns auf Jesus Christus aus. Im Hören auf sein Wort und in der täglichen Feier der Eucharistie geben wir Gott Raum, damit er die Mitte unseres Lebens werden und sein kann.
Im Dienst des Gebetes bringen wir die Sorgen und Nöte der Kirche, der Welt und der Menschen vor Gott. Seine Hilfe und seinen Segen erbitten wir.

 

Herzlich laden wir zu unseren Gebetszeiten in unsere Klosterkapelle ein:

Laudes: 06:30 Uhr   am Sonntag um 07:00 Uhr

Vesper: 18:00 Uhr

Anbetungsstunde um geistliche Berufe: jeden Donnerstag 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr

( Aus Gegebenheiten des Konventes können sich Gebetszeiten auch mal verschieben.)

 

Als Ordenschristen möchten wir durch unsere gewählte Lebensform die Welt und Kirche mitgestalten. Die Herausforderungen unserer Zeit, Lebensnöte und die Glaubensnot vieler Menschen sind uns daher ein Anruf, mit unserem ganzen Dasein den Sendungsauftrag der Kirche zu leben.
So gehören Gebet und Arbeit zu uns. Durch unser Gebet möchten wir zur Quelle des Segens werden. In unserem aktiven Dienst wollen wir den Menschen mit unseren Fähigkeiten zur Seite stehen.

Auch die Tage des Alters versuchen wir anzunehmen als eine wirksame Möglichkeit des Apostolats.

 

UNSER WAHLSPRUCH:

In diesem Dienst und in all unserem Tun ist uns Maria als 'Dienerin des Wortes' ein Vorbild. Ihre Einfachheit und Zurückhaltung in der Gefolgschaft des Herrn, ihr vermittelndes Dasein und ihre unbedingte Treue zu Christus und seiner Sendung sollen für uns beispielhaft sein. Unser Sein und Wirken drückt UNSER WAHLSPRUCH aus, den wir an jedem Morgen bewusst sprechen:

"Alles zur größeren Ehre Gottes - im Geiste Mariens"

Wir stimmen diesem Leitwort für unser Leben zu, indem wir antworten:

"Es geschehe."

 

- Caritas Christi urget – 

Stiftung der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens

Als apostolische Ordensgemeinschaft nehmen wir Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens teil am Sendungsauftrag der Katholischen Kirche. Dem Wahlspruch unseres Gründers, Erzbischof Dr. Wilhelm Berning,

„Die Liebe Christi drängt uns" (2 Kor 5,14)

entsprechend, wollen wir als Kongregation die Menschen ganzheitlich fördern und sie zur Freiheit und Freude des Glaubens führen.
Das geschieht überall dort, wo wir leben und wirken.

Zur langfristigen Förderung unserer Ziele haben wir im Jahr 2009 die "Caritas Christi urget - Stiftung" gegründet.

Wenn Sie "Caritas Christi urget - Stiftung" der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens unterstützen möchten, finden Sie hier die Bankverbindung:

Stiftung - Caritas Christi urget

Konto-Nr. 35 75 600

Darlehnskasse Münster

BLZ 400 602 65

Wenn Sie Name und Postanschrift angeben, erhalten Sie eine steuerrelevante Bescheinigung über die Zuwendung.


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